Schlafparalyse Symptome – Gefangen im Alptraum

Schlafparalyse Symptome – Gefangen im Alptraum

Du wachst auf! Und kannst dich nicht mehr bewegen. Etwas ist bei dir. In diesem Raum. Aus den Augenwinkeln siehst du die grausame Gestalt. Sie nähert sich dir. Du willst fliehen! Aber die Lähmung hat dich fest im Griff! Panik breitet sich aus. Du hörst die tiefe Stimme der Gestalt: „Du gehörst mir!“ Dann greift sie nach dir. Endlich wachst du auf. Schweiß tropft von deiner Stirn. Dein Herz hämmert in deiner Brust. Nur langsam verblassen die Eindrücke dieses unheimlichen Erlebnisses. Was hast du da gerade erlebt? Es war mehr als ein Alptraum. Denn zum Teil warst du wach! Wie ist so etwas also möglich?

Es handelt sich hierbei um Schlafparalyse Symptome. Aber was ist die Schlafparalyse überhaupt? Zum Schutz des Körpers ist die Skelettmuskulatur während des Schlafes gelähmt. Das hat einen einfachen Grund. Ohne diese Funktion würden wir Bewegungen aus Träumen tatsächlich ausführen. Und das würde in vielen Fällen schlecht enden. Es ist also eine natürliche und praktische Lähmung, die in der REM-Schlafphase auftritt. Ausgenommen von der Lähmung sind die Augenlider. Im Normalfall wird die Blockierung der Muskeln mit dem Aufwachen unterbrochen. Man bekommt das Phänomen also nicht bewusst mit. Es sei denn man erlebt eine Schlafparalyse.

Die Schlafparalyse ist eine Schlafstörung. Sie tritt entweder beim Einschlafen ( hypnagoge Lähmung ) oder beim Aufwachen ( hypnopomane Lähmung ) auf. Ich persönlich habe dieses Phänomen noch nie beim Einschlafen erlebt, sondern nur beim Aufwachen. Anscheinend geht es den meisten so. Man wacht auf. Ist bei Bewusstsein. Aber nicht in der Lage seine Muskeln zu aktivieren. Alleine dieses Zustand kann schon Panik verursachen. In einigen Fällen berichten Betroffene, dass sie Angst hatten zu ersticken, weil sie keine Luft mehr bekamen. Man ist auch außerstande um Hilfe zu rufen. Kein Ton verlässt den Körper. Hinzu kommen weitere Schlafparalyse Symptome wie auditive, visuelle oder sensorische Halluzinationen. Das kann sich dann äußern wie in der Einleitung beschrieben. Das Gefühl eine bedrohliche Präsenz sei im Raum.

Die verschiedenen Gesichter der Schlafparalyse Symptome

Ich habe oben ein Beispiel für eine solche Schlafparalyse beschrieben. Doch dieses Phänomen hat noch deutlich mehr Facetten. Ich selber habe einige Male die Schlafparalyse erlebt und empfand sie als sehr unangenehm. Dazu sei gesagt: Auch wenn es beängstigend ist, muss man sich keine Sorgen machen. Die Schlafparalyse ist nicht gefährlich. Zwar gibt es Erkrankungen, die sie begünstigen ( wie zum Beispiel Narkolepsie ), aber gesundheitliche Schäden sind nicht zu befürchten. Das Phänomen wird nicht selten durch Alkoholmissbrauch hervorgerufen. Ebenso können Drogen oder Medikamente die Schlafparalyse fördern. Eine gesunde Lebensweise ist also die beste Prävention.

Welche weiteren Schlafparalyse Symptome können denn auftauchen? Bei mir ist es meistens wie folgt abgelaufen: Mein Körper begann zu vibrieren. Es lief wellenartig ab. Dabei entstand ein lauter Ton in meinem Ohr. Ein wenig wie Rauschen. Hinzu kam das Gefühl aus dem Körper zu schweben. Manchmal fühlte es sich an, als würde ein Sog mich hinausziehen. Irgendwelche Wesen habe ich eher selten gesehen. Dafür aber gehört. Unheimliche tiefe Stimmen riefen meinen Namen oder drohten mir. Einmal sagte die Stimme: „Bald wird es so richtig lustig in deinem Leben.“ Und sie behielt recht.

Was diese Vibrationen angeht, bin ich schon lange auf der Suche nach einer Antwort. Einige denken, es handelt sich dabei nur um Halluzinationen. Aber eine andere These besagt, dass es sich um eine Disharmonie der Synapsen im Gehirn handeln könnte, die durch diesen Zustand hervorgerufen wird. Natürlich gibt es auch paranormale Erklärungsansätze. Viele sind davon überzeugt, dass die Vibrationen im Zusammenhang mit einer bevorstehenden Astralreise stehen. Andere glauben, dass Dämonen einen in diesen Momenten angreifen. Mit den Ursachen werde ich mich zukünftig in meinem Blog hier noch häufiger beschäftigen.


Was kann ich tun, wenn ich eine Schlafparalyse erlebe?

Tatsächlich treten über 60 % aller Schlafparalyse Symptome auf, wenn der Betroffene auf dem Rücken schläft. Warum diese Position das Phänomen begünstigt, ist mir nicht geläufig. Ein weiterer Fakt dazu: Sehr oft tritt eine Schlafparalyse während eines Mittagschlafes auf. Wer dazu neigt, sollte vielleicht auf den Schlaf tagsüber verzichten. Auch Stress, Schlafmangel oder Schichtarbeiten können ausschlaggebend sein. Eine gesunde Schlafhygiene und regelmäßige Bettzeiten gelten als Vorsorge. Trotzdem kann die Schlafparalyse jeden erwischen. Sollte sie aber ständig auftreten, dann ist ein Gespräch mit dem Hausarzt ratsam.

Und was kann man tun, wenn man eine Schlafparalyse erlebt? In erster Linie versuchen ruhig zu bleiben. Falls möglich auf die Atmung achten. Sich bewusst machen, dass einem nichts passieren kann. Dann kann es helfen sich auf ein Körperteil zu konzentrieren. Mit dem großen Zeh zu wackeln. Oder die Augen bewegen. Versuchen sie aufzureißen. Nach links oder rechts schauen. Schlafparalyse Symptome sind unangehm. Aber noch einmal: Sie stellen keine reale Gefahr dar!

Das war jetzt einmal eine grobe Zusammenfassung des Phänomens. Ich werde regelmäßig Beiträge zu dem Thema verfassen. Es liegt mir am Herzen. Man geht übrigens davon aus, dass über 30% aller Erwachsenen die Schlafparalyse schon mindestens einmal erlebt haben. Die Dunkelziffer ist vermutlich höher. An der Stelle bedanke ich mich für deine Aufmerksamkeit. Und wünsche dir eine angenehme Nacht. Möglichst ohne Schlafparalyse.