Gruselige Schlafparalyse – Meine persönlichen Erlebnisse

Aufwachen im Alptraum – Die gruselige Schlafparalyse

Tagsüber warten viele Herausforderungen auf uns. Diese kosten Energie. Demzufolge sind unsere Akkus abends leer. Wir müssen sie wieder aufladen. Dazu schlafen wir. Im optimalen Fall zwischen 6-8 Stunden. Doch manchmal lauern genau in den Phasen der Erholung die schlimmsten Alpträume. Reale Alpträume. Die man bewusst erlebt. Während man wach ist. Nächtlicher Terror. Die gruselige Schlafparalyse fährt ihre Klauen aus. Sie hält uns darin gefangen. Auch wenn dieser Zustand nur wenige Minuten dauert, fühlt es sich an wie eine halbe Ewigkeit. Und diese Zeit kann zur persönlichen Hölle werden.

Obwohl diese Phänomen viele gemeinsame Charakteristika hat, beinhaltet jede Schlafparalyse eine individuelle Note. Jeder erlebt seinen eigenen Horrorfilm. Aliens, Geister, Dämonen, Clowns, Insekten, Schattenwesen. Unsere tiefsten Ängste nehmen Gestalt an. Sie terrorisieren uns. Machen unsere Nacht zur Hölle. Und manchmal zweifelt man an seinem eigegen Verstand. Habe ich das wirklich gerade erlebt? Bin ich krank? Muss ich zum Neurologen oder zum Psychiater? Selbst eine gruselige Schlafparalyse ist kein Anzeichen von geistiger Erkrankung. Wenn sie allerdings häufig auftritt, ist der Gang zum Arzt ratsam. In wenigen Fällen kann die Krankheit Narkolepsie die Ursache sein. Die übrigens heutzutage gut behandelbar ist.

Aber meistens treten Schlafparalysen auch bei völlig gesunden Menschen auf. Das Phänomen kann durch den Missbrauch von Alkohol, Drogen oder Tabletten begünstigt werden. Heute möchte ich aber weniger auf die Ursachen eingehen, sondern von eigenen persönlichen Erlebnissen berichten. Und warum ich die Schlafparalyse als so unangehnehm empfinde. Welche Schrecken mir dabei schon begegnet sind. Es ist mir ein Bedürfnis darüber zu schreiben. Das Thema befindet sich noch in einer Nische. Und verdient viel mehr Aufmerksamkeit.


Wenn die Vibrationen einsetzen, geht der Spuk los

Allgemein wird das Erleben des nächtlichen Horrors so beschrieben: Man wacht auf. Ist bewegungsunfähig. Ein Gewicht scheint auf die Brust zu drücken. Das Atmen fällt schwer. Die Halluzinationen beginnen. Man sieht und hört unheimliche Dinge. Ist ihnen ausgeliefert. Man will sich losreißen, doch es scheint keine Bewegung möglich zu sein. Die gruselige Schlafparalyse lockert ihren Griff erst nach einer schier unendlichen Zeit. Wenige Sekunden und Minuten werden zu einem realen Alptraum. So in etwa werden die Symptome auf den meisten Seiten im Netz beschrieben.

Der Verlauf meiner Schlafparalyse ist stets ein anderer gewesen. Ich wache auf. Glaube es zumindest. Und spüre einen Druck im Kopf oder auf dem Ohr. Dann setzen die Vibrationen ein. Wellenartig erfassen sie meinen Körper. So empfinde ich es. Ich mag das Gefühl nicht. Und mir ist bewusst, was es bedeutet. Eine weitere gruselige Schlafparalyse. Dabei sehe ich selten Dinge. Einmal sah ich allerdings eine schwarze Gestalt, die sich langsam in kleine Punkte auflöste. Sogar noch im Nachklang der Symptome. Aber meistens begleiteten mich auditive Halluzinationen. Ein finsteres Lachen. Eine dunkle Stimme, die mit mir spricht. Manchmal sagte sie nur meinen Namen. Doch zwischendurch drohte sie mir: „Jetzt wird es so richtig lustig in deinem Leben.“ Und tatsächlich klopften einige Tage später Katastrophen in meinem Leben an.

Ich erinnere mich besonders an ein Erlebnis. Um besser einschlafen zu können, hatte ich über den PC Regengeräusche laufen lassen. Das beruhigt mich und hilft mir in den Schlaf zu finden. Ganze 10 Stunden läuft das Video im Hintergrund. ( Hier findest du 10 Stunden Regengeräusche ) Als ich während einer Schlafparalyse aufwachte, passierte etwas ungewöhnliches. Eine tiefe Stimme sprach aus den Regengeräuschen zu mir. Ich verstand ihre Sprache nicht. Sie schien mir fremd. Es dauerte gefühlt Minuten. Dann schlief ich wieder ein. Am nächsten Tag ließ ich das Video im Home Office nebenbei laufen. Ich wollte wissen, ob die Stimme tatsächlich im Video integriert war. Doch sie war es nicht.


Die gruselige Schlafparalyse und außerkörperliche Erfahrung

Bei dem Begriff „außerkörperliche Erfahrung“ mögen einige den Kopf schütteln. So etwas kann es doch nicht geben? Oder? Doch, das gibt es wirklich. Ob es sich dabei nun um einen neurologischen Vorgang oder spirituellen handelt, möchte ich heute nicht erörtern. Wer sich für diese Theorien interessiert, kann das hier ausführlich nachlesen. Ich kann nur berichten, was mir widerfahren ist. Wobei ich mich zukünftig sicher mit den Ursachen noch beschäftigen werde. Aber in einem anderen Beitrag. Heute geht es um die gruselige Schlafparalyse und meine Erlebnisse damit. Und da fehlt noch ein Detail.

Dieses Detail steht tatsächlich in Verbindung mit der außerkörperlichen Erfahrung. Die Vibrationen leiten bei mir ein Gefühl ein, dass ich mit der Loslösung meines Körpers beschreiben würde. Ich schwebe aus mir heraus. Befinde mich einige Zentimeter über meinem Körper. Manchmal fühlt es sich an, als würde ein Sog mich erfassen. Einmal war ich in meinem Badezimmer. Mir war bewusst, dass etwas nicht stimmte. Wie war ich dort hin gekommen? Ich bewegte mich schwebend durch die Wohnung, bis mir etwas auffiel. Ich war nicht in meinem Körper! Kaum nahm ich das wahr, zog es mich ruckartig zurück und ich erwachte in meinem Bett. Dabei könnte es sich um eine Form der Astralreise gehandelt haben, sofern so etwas existiert. Es könnte aber auch eine Art Traum gewesen sein. Ich werde mich da heute nicht festlegen.

Ich weiß nicht, wie es anderen geht, die Schlafparalysen erleben. Aber ich empfand diese Erlebnisse als sehr unangenehm. Teilweise unheimlich. Deswegen habe ich auch das Keyword „Gruselige Schlafparalyse“ gewählt. Vielleicht empfinde ich auch nur so, weil mir dieser Zustand völlig fremd ist. Trotzdem bin ich dankbar über jede Nacht, in der ich von diesem Phänomen verschont bleibe. Glücklicherweise ist das auch hauptsächlich der Fall. Eine Sache ist mir allerdings noch aufgefallen: Ich habe die gruselige Schlafparalyse auschließlich in den frühen Morgenstunden erlebt. Ich bedanke mich an der Stelle für eure Aufmerksamkeit und hoffe, ihr werdet alle angenehme Nächte haben. Ganz ohne Schlafparalyse.

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